Anleitung für Anfänger beim Erstellen einer Website: Wie wählt man das für sich am besten geeignete Shared-Hosting-Paket aus?

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2026-06-10
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Um eine eigene Website im Internet zu erstellen – sei es ein persönlicher Blog, ein Portfolio oder ein kleines E-Commerce-Portal – ist die Nutzung eines Shared Hostings oft der erste Schritt für Technikneulinge und Nutzer mit begrenztem Budget. Dank der günstigen Preise und der vereinfachten Verwaltung wird das Erstellen einer Website erschwinglich. Doch bei der Vielzahl an Anbietern auf dem Markt, die unterschiedliche Preise bieten, ist es nicht immer einfach, eine kluge Entscheidung zu treffen. In diesem Artikel werden die wichtigsten Kriterien für die Auswahl eines Shared Hostings detailliert erläutert, um Ihnen dabei zu helfen, Fallstricke zu vermeiden und den Anbieter zu finden, der am besten zu Ihren Bedürfnissen passt.

Verstehen der Essenz und der Positionierung von Shared Hosting-Plattformen

Bevor wir zu einer detaillierteren Auswahl übergehen, müssen wir klar verstehen, was ein Shared Hosting-Anbieter ist und welche Vorteile sowie Beschränkungen er bietet.

Was ist ein Shared Hosting-Anbieter?

Ein Shared Hosting-Anbieter ermöglicht es Ihnen, Ihre Website zusammen mit vielen anderen Webseiten auf demselben physischen Server zu betreiben – dabei werden die Rechenressourcen (CPU, Speicher, Bandbreite usw.) gemeinsam genutzt. Das ist vergleichbar damit, ein Zimmer in einem Apartmentgebäude zu mieten und die Infrastruktur (Wasser, Strom, Internetverbindung) mit den anderen Mietern zu teilen. Der Dienstanbieter übernimmt die Wartung aller Hardware- und Softwarekomponenten sowie die Sicherheitsupdates des Servers. Sie müssen sich selbst nur um die Verwaltung Ihres Webseitenbereichs über das zugehörige Kontrollpanel kümmern.

Empfohlene Lektüre Eine umfassende Analyse von Shared Hosting: Ein Leitfaden für Einsteiger zur kostengünstigen Website-Hosting-Lösung

Anwendungsgebiete und Einschränkungen

Shared Hosting ist die ideale Wahl für Einsteiger sowie für kleine und mittelgroße Websites. Wenn Ihre Website nur eine geringe Besucherzahl aufweist (z. B. weniger als 100.000 Besucher pro Monat), die Software auf gängigen Technologien wie PHP und MySQL basiert (z. B. WordPress, Joomla) und keine speziellen Servereinstellungen erforderlich sind, bietet Shared Hosting sowohl in Bezug auf Kosten als auch auf Benutzerfreundlichkeit klare Vorteile.
Allerdings bringt die gemeinsame Nutzung von Ressourcen auch Einschränkungen mit sich. Ein plötzlicher Anstieg des Datenverkehrs auf benachbarten Webseiten oder der Missbrauch der Ressourcen kann die Leistung deiner eigenen Website vorübergehend beeinträchtigen (sogenannter “Nachbareffekt”). In der Regel hast du auch keine Root-Rechte auf dem Server und kannst daher keine eigene Serversoftware installieren. Daher benötigen große Webseiten oder Webseiten mit hohem Datenverkehr, die hohe Anforderungen an Leistung, Sicherheit und Kontrolle haben, möglicherweise einen Virtual Private Server (VPS) oder einen eigenen Server.

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Evaluieren Sie Ihre Kernanforderungen.

Es macht keinen Sinn, Parameter blind miteinander zu vergleichen – die Entscheidung sollte mit einer klaren Analyse der eigenen Anforderungen beginnen.

Website-Typ und erwarteter Traffic

Klären Sie zunächst, welchen Typ von Website Sie erstellen möchten: Eine statische persönliche Portfolio-Website, ein dynamisches WordPress-Blog oder ein kleiner Online-Shop. Die Anforderungen an Ressourcen unterscheiden sich dabei erheblich. Statische Webseiten verbrauchen sehr wenig Ressourcen, während die Nutzung von WordPress zusammen mit mehreren Plugins die Anforderungen an CPU und Arbeitsspeicher deutlich erhöht. E-Commerce-Webseiten hingegen stellen höhere Anforderungen an Sicherheit und Stabilität.
Gleichzeitig ist es wichtig, die anfängliche Besucherzahl realistisch einzuschätzen. Die Anfangsbesucherzahlen der meisten neuen Websites sind in der Regel sehr niedrig, daher ist es nicht notwendig, für überflüssige, teure Datenpakete zu zahlen. Es ist daher entscheidender, einen Hosting-Anbieter zu wählen, der flexible Upgrademöglichkeiten anbietet.

Technologie-Stack und besondere Anforderungen

Stellen Sie sicher, dass Sie die Programmiersprache für die Entwicklung Ihrer Website sowie die Datenbank kennen. Die meisten Shared-Hosting-Anbieter unterstützen PHP und MySQL – diese sind die am weitesten verbreiteten Technologien. Falls Sie jedoch ASP.NET, Python oder Node.js verwenden, müssen Sie einen Anbieter finden, der diese Umgebungen ausdrücklich unterstützt.
Außerdem sollten Sie überlegen, ob bestimmte Funktionen erforderlich sind – beispielsweise kostenlose SSL-Zertifikate (die heutzutage Standard sind), regelmäßige automatische Backups der Website, die Möglichkeit, beliebte Anwendungen wie WordPress mit nur einem Klick zu installieren, die Anzahl der E-Mail-Konten sowie die Unterstützung für bestimmte PHP-Versionen. Erstellen Sie eine Liste dieser Anforderungen, die Ihnen als Grundlage für Ihre Auswahl dienen sollen.

Wichtige Kriterien bei der Auswahl eines Hosting-Anbieters

Sobald die Anforderungen klar sind, können verschiedene Hosting-Anbieter anhand der folgenden festen Kriterien bewertet und miteinander verglichen werden.

Empfohlene Lektüre Umfassende Analyse von Shared Hosting: Von den Grundlagen über Vor- und Nachteile bis hin zu Auswahl- und Optimierungsrichtlinien

Leistung und Verlässlichkeit

Die Leistung ist direkt mit der Benutzererfahrung und den Platzierungen in Suchmaschinen verbunden. Konzentrieren Sie sich auf zwei Schlüsselparameter: die Reaktionsgeschwindigkeit des Servers und die Uptime (die Dauer, für die der Server online ist). Die Reaktionsgeschwindigkeit hängt von der Qualität der Serverhardware, der Lage des Rechenzentrums (wählen Sie ein Rechenzentrum in der Nähe Ihrer Zielgruppe) sowie davon ab, ob der Hosting-Anbieter die Ressourcen übermäßig auslastet. Die Uptime zeigt die Stabilität des Servers; ein guter Hosting-Anbieter sollte eine Garantie für eine Uptime von mindestens 99,91 % bieten.
Die Betrachtung unabhängiger Bewertungen von Drittanbietern sowie echter Nutzermeinungen ist ein effektiver Weg, um die Leistung eines Produkts zu verstehen – und somit zu vermeiden, sich ausschließlich auf die “perfekten Daten” zu verlassen, die auf der offiziellen Website angegeben werden.

Kundensupport und -dienstleistungen

Für Anfänger kann hochwertige und schnelle Kundensupport wichtiger sein als reine Hardwareparameter. Wenn eine Website nicht erreichbar ist, gehackt wird oder Fehler in der Konfiguration auftreten, ist professioneller technischer Support ein rettender Strohhalm. Es ist wichtig zu prüfen, ob der Hosting-Anbieter 24/7 über verschiedene Kanäle (Online-Chat, Telefon, Ticket-System) Support anbietet, ob das Support-Team aus erfahrenen Ingenieuren besteht oder nur aus Kundendienstmitarbeiter besteht, die nur nach vorgegebenen Skripten handeln, sowie ob es umfassende Knowledge-Bases und Tutorials gibt.

Preise und Vertragsbedingungen

Lassen Sie sich nicht von den extrem niedrigen Anfangspreisen für den ersten Kauf täuschen. Viele Hosting-Anbieter locken Nutzer mit sehr günstigen Einstiegspreisen, doch die Preise für die Verlängerung der Verträge steigen in vielen Fällen um ein Vielfaches. Achten Sie unbedingt auf die Verlängerungspreise sowie die Laufzeit des Vertrags.
Lesen Sie die Dienstbedingungen sorgfältig durch, insbesondere die Abschnitte zu den Beschränkungen bei der Nutzung von Ressourcen (CPU, Speicher, Anzahl der Prozesse) sowie zur Rückerstattungspolitik. Echte “unbegrenzte” Speicherkapazitäten und Datenverbindungen existieren nicht – alle Hosting-Anbieter haben Regeln zur fairen Nutzung der Ressourcen. Eine übermäßige Nutzung kann zu Beschränkungen führen oder eine Aufrüstung erforderlich machen.

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Praktische Anleitung mit Tipps zur Fehlervermeidung

Die Kombination von Theorie und Praxis sowie die Befolgung sinnvoller Schritte können den Auswahlprozess für dich reibungsloser gestalten.

Filter- und Testprozess

Zunächst filtern wir auf Grundlage deiner Anforderungsliste und der oben genannten Schlüsselindikatoren 3–5 renommierte und beliebte Hosting-Anbieter aus. Besuche ihre offiziellen Webseiten und überprüfe die Details der angebotenen Pakete, versteckte Bedingungen sowie Nutzungseinschränkungen.
Zweitens: Nutzen Sie die “Rückzahlungsgarantiezeit” voll aus. Fast alle seriösen Hosting-Anbieter bieten eine bedingungslose Rückzahlungsgarantie von 30 Tagen oder länger. Während dieser Zeit können Sie die tatsächliche Geschwindigkeit des Servers überprüfen (mit Tools wie Pingdom oder GTmetrix), prüfen, ob das Backend-Panel (z. B. cPanel) benutzerfreundlich ist, ob das Hochladen Ihrer Website-Software reibungslos verläuft, sowie die Reaktionsgeschwindigkeit und die Qualität des Kundenservices testen.

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Häufige Fallstricke und Hinweise

Seien Sie wachsam gegenüber der übermäßigen Werbung für “unbegrenzte” Leistungen und achten Sie auf die dahinterstehenden Beschränkungen hinsichtlich der fairen Nutzung dieser Leistungen. Vermeiden Sie Anbieter von Hosting-Diensten, bei denen Tausende von Webseiten auf einem Server abgelegt werden – solche Anbieter weisen in der Regel ein hohes Risiko von Überverkäufen auf.
Betrachten Sie Angebote für “kostenlose Domainnamen” mit Vorsicht – manchmal ist die Rechtslage bezüglich des Domainnamenbesitzes unklar, und bei der Verlängerung können die Kosten sehr hoch ausfallen. Es ist am besten, Ihren eigenen Domainnamen zu registrieren, um die volle Kontrolle darüber zu haben.
Vergessen Sie die Verantwortung für die Datensicherung nicht. Selbst wenn der Hosting-Anbieter Backups anbietet, ist es eine gute Gewohnheit, regelmäßig eigene Backups lokal herunterzuladen. Befolgen Sie das “3-2-1-Backup-Prinzip”, um Ihr eigenes Schicksal in die eigenen Hände zu nehmen.

Zusammenfassungen

Die Auswahl eines Shared-Hostings ist ein Prozess, bei dem Kosten, Leistung, Funktionen und Dienstleistungen abgewogen werden müssen. Für Anfänger im Webdesign gibt es kein absolutes “bestes” Hosting – es gibt nur die “am besten geeignete” Lösung. Der Schlüssel liegt darin, zunächst die eigenen Anforderungen an das Webprojekt sowie das Budget zu klären und sich anschließend auf die Zuverlässigkeit des Hosting-Anbieters, die Leistung des Systems sowie die Qualität der Kundenunterstützung zu konzentrieren, anstatt sich allein von niedrigen Preisen leiten zu lassen. Die Nutzung der Rückzahlungsgarantiezeit für praktische Tests ist der wichtigste Schritt, bevor eine endgültige Entscheidung getroffen wird. Ein geeignetes Shared-Hosting wird der solide Ausgangspunkt für den erfolgreichen Betrieb Ihrer Website sein.

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FAQ Häufig gestellte Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Shared Hosting, VPS und Cloud Hosting?

Ein Shared Host ist eine Lösung, bei der mehrere Personen die Ressourcen eines Servers gemeinsam nutzen. Die Kosten sind dabei am niedrigsten und die Verwaltung am einfachsten – allerdings sind die Ressourcen, die Leistung sowie die Berechtigungen der Nutzer eingeschränkt. Ein VPS (Virtual Private Server) hingegen teilt einen physischen Server in mehrere virtuelle Umgebungen auf; jeder Nutzer verfügt über seine eigene Betriebssystemversion sowie individuelle Ressourcenquoten, was zu einer stabileren Leistung und größeren Kontrollmöglichkeiten führt. Ein Cloud Host basiert auf einem Pool von elastischen Ressourcen, der über Clusterserver bereitgestellt wird. Er kann nach Bedarf skaliert werden und bietet somit die höchste Verfügbarkeit sowie Erweiterbarkeit – allerdings sind auch die Kosten und die Komplexität entsprechend höher.

Welche Konfiguration sollte ich für meinen kleinen WordPress-Blog bei einem Shared Hosting-Anbieter wählen?

Für einen neu gestarteten kleinen WordPress-Blog reicht in der Regel ein grundlegendes Shared-Hosting-Paket aus. Stellen Sie sicher, dass das Paket PHP 7.4 oder eine höhere Version sowie eine MySQL-Datenbank unterstützt und zumindest ein kostenloses SSL-Zertifikat bietet. Priorisieren Sie Anbieter, die auf WordPress optimiert sind (z. B. mit vorinstallierten Caching-Plugins oder speziellen Verwaltungswerkzeugen) oder die eine “One-Click-Installation” anbieten – dies erleichtert Ihnen die Wartung Ihrer Website.

Falls die Website-Besucherzahlen auf meinem Webserver zunehmen, unterstützt der Shared Hosting-Dienst eine Aufrüstung?

Ja, die überwiegende Mehrheit der Hosting-Anbieter unterstützt das Upgraden auf ein höheres Paket innerhalb eines Shared Hosting-Plans, um mehr Speicherplatz, Datenverkehr sowie eine größere Anzahl von erlaubten Webseiten zu erhalten. Dieser Prozess erfolgt in der Regel über die Backend-Systeme mit nur einem Klick – es ist nicht notwendig, die Webseiten zu migrieren. Sollte der Datenverkehr jedoch auf ein Niveau ansteigen, das das Shared Hosting-System nicht mehr bewältigen kann, und es zu anhaltenden Leistungsproblemen kommt, müssen Sie mit dem Anbieter sprechen und einen Upgrade auf ein VPS- oder Cloud-Hosting-Paket planen. In diesem Fall ist in der Regel eine Migration der Webseiten erforderlich.

Ist die von den Hosting-Anbietern angegebene “unbegrenzte Datenübertragungsrate” wirklich unbegrenzt?

Es handelt sich nicht um eine echte Unbegrenztheit. Alle “Unbegrenzten Datenverbrauch”-Pakete unterliegen den Beschränkungen der “Fair-Use-Politik” oder der “Dienstbedingungen”. Diese Politik legt in der Regel fest, dass die Nutzung der Ressourcen Ihrer Website die anderen Nutzer auf demselben Server nicht übermäßig beeinträchtigen darf. Wenn Ihre Website eine ungewöhnlich hohe CPU- oder Speichernutzung verursacht oder einen großen Bandbreitenaufwand hat, beispielsweise durch das kontinuierliche Transfern großer Datenmengen (wie bei Video-Download-Webseiten), kann der Hosting-Anbieter Sie kontaktieren, um eine Optimierung zu fordern, oder Ihnen empfehlen bzw. sogar aufzuerlegen, auf ein höheres Service-Level upzugeben.